Vuze
Vuze - zwei Fragen: Was kann es? Und wie spricht man es aus?
Im Interview mit Beet.tv erzählt Jim Diaz “head of strategy”, dass Vuze ähnlich ist wie Joost, nur mit Publikum. Nach seinen Angaben tummeln sich bei Joost lediglich 300.000 registrierte Zuschauer. Er kann monatlich 4 Millionen registrierte User vorweisen, die Hälfte davon soll nach eigenen Angaben täglich vorbeischauen. Außerdem: Der Vuze-HD-Video-Player wurde bislang 14 Millionen Mal heruntergeladen und Vuze zählt bislang über 100 professionelle Content-Zulieferer. Soviel zu den Zahlen.
Zu sehen gibt es Videos in HD-Qualität via P2P-Technik. Vuze war in seiner Vorgänger-Version Azureus und Zudeo eher ein BitTorrent Client als eine Videoplattform, was sich jetzt geändert hat. Die Download Funktion spielt aber weiterhin eine große Rolle und so kann man neben allen Videos auch Video-Spiele und Audios testen und herunterladen.
Die Zahlen sprechen für Vuze, doch an Inhalt, Design und Übersichtlichkeit hapert es. Was fehlt, ist eine eindeutigere Kategorisierung der Videos, die Channels sind oft nichts sagend oder schlecht auffindbar. Der Inhalt der Videos selbst ist reiner Männer-Content: Autos, leicht bekleidete Frauen, Filmtrailer, Videogames. Alles eher oberflächlich als hintergründig. Wers mag.
Die meisten Inhalte sind kostenfrei, die Werbung kommt als Pre-Roll daher. Vereinzelt findet man auch kostenpflichtige Videos, vor allem Spielfilme oder Serien, die zwischen 99 Cent und 4 Dollar kosten.
Technischer Hinweis: Um Vuze überhaupt starten zu können muss Java Runtimes installiert sein. Noch Fragen? Ach ja, wie spricht man’s denn nun aus, Vuze?
Wie Views, nur mehr mit Kaugummi im Mund.
(Feb 2008)




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