Festspiele Web-TV

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Zum ersten Mal wurde die Aufführung einer Wagner Oper bei den Bayreuther Festspielen nicht nur auf eine Großbildleinwand übertragen, sondern auch (kostenpflichtig) via Internet gestreamt. Während gestern beim kostenlosen „Public Viewing“ nach Angaben der Veranstalter insgesamt rund 40.000 Menschen vorbeischauten, hält sich die Festspielleitung bedeckt, was die Anzahl der Internet-Zuschauer angeht.

„Die Resonanz war sehr gut“, erklärt Alexander Busche nur. Er ist Pressesprecher der BF Medien, welche sich um die Online-Vermarktung der Festspiele kümmert. Es gebe weltweit Buchungen, das Angebot sei den Erwartungen entsprechend angenommen worden. Genaue Zahlen werden jedoch nicht genannt.

Hinzugefügt werden muss, dass die Gesamtzahl der Internetabrufe „aus rechtlichen Gründen“ auf 10.000 beschränkt ist (hiermit ist nicht die gleichzeitige Nutzung, sondern die maximale Anzahl zu verkaufender Codes gemeint – ein „Ticket“ kostet 49 Euro). Dieses Kontingent wurde aber nicht ausgeschöpft. Der Stream ist noch bis zum 2. August verfügbar.

3 Kommentare bei “Festspiele Web-TV”

  1. Passend dazu beziehungsweise für das konträre Publikum, habe ich gerade das hier bei heise.de entdeckt:

    “Heavy-Metal-Festival im kostenpflichtigen Live-Stream

    Konzerte des Heavy-Metal-Festivals im schleswig-holsteinischen Dorf Wacken, das vom 31. Juli bis zum 2. August läuft, werden erstmals als Streaming live im Internet übertragen. Die CTS Eventim AG verkauft die virtuellen Tickets für den Live-Stream, Tempodome.com bringt die Übertragung ins Internet, und das Musikportal Rockalarm.com präsentiert das Festival auf seiner Website. Der Zugang zum Stream für den Donnerstag kostet 4,90 Euro, für den Freitag 6,90 Euro und für den Samstag 7,90 Euro. Alle drei Tage im Paket sind für 14,90 Euro zu haben. Die Tickets für das Festivalgelände des Wacken Open Air sind bereits ausverkauft, erwartet werden 65.000 Besucher.”

  2. […] hieß es doch kürzlich: Bayreuth streamt Wagner, zum ersten Mal. Die Resonanz soll gut gewesen sein, beteuerten die Vermarkter. Was das Ganze aber […]

  3. […] Schließlich streamten die geschäftstüchtige Opernprofis die diesjährige Aufführung kurzer Hand im Internet. „Die Resonanz war sehr gut“, erklärte dazu Alexander Busche, Pressesprecher der BF Medien. Es gab weltweit Buchungen, „das Angebot sei den Erwartungen entsprechend angenommen worden“, und das zu Ticketpreisen von 49 Euro. (Quelle: http://www.websehen.net/2008/07/28/festspiele-mit-web-tv-nutzung-zufrieden/). […]

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