NDR trotzt der Milchmädchenrechnung
Der NDR stellt ab sofort TV-Inhalte unter einer Creative-Commons-Lizenz zum Download online. Bislang können Beiträge von Zapp und Extra 3 mit Quellenangaben und ohne Veränderung für nicht kommerzielle Zwecke genutzt werden. Gewährleistet wird dies unter anderem dadurch, dass zum Beispiel für Hintergrund-Musik nur lizensfreie Stücke verwendet wurden.
NDR Intendant Prof. Jobst Plog begrüßt die Entwicklung ebenfalls:
“Die Inhalte, die wir im Netz zur Verfügung stellen, haben unsere Zuschauer über die Rundfunkgebühr bereits bezahlt. Weil wir über das Internet speziell junge Zielgruppen erreichen, ist der Einsatz von Creative-Commons-Lizenzen für uns besonders interessant. Auf diese Weise tragen wir veränderten Nutzungsgewohnheiten Rechnung.”
Apropos Rechnung. Parallel zu dieser Meldung wird bekannt, dass die ARD in der laufenden Gebührenperiode 0,84 Prozent für ihr Online-Angebot ausgegeben hat, vorgegeben sind 0,75 Prozent. Veränderte Nutzungsgewohnheiten, wie sich Plog anspricht werden hier leider noch nicht eingerechnet, es zählen allein die nackten Zahlen hinter dem null Komma. Naja, verbreiten die User jetzt die Inhalte selbst, kann man nächstes Jahr vielleicht 0,09 Prozent wieder einsparen. Also wirklich!




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