“Content is King” bei der Washington Post

Mark Whitaker ist seit September 2006 Chefredakteur der “Neuen Medien” bei der Washington Post Company und somit für die Online-Seiten der amerikanischen Newsweek, der Washington Post, von Budget Travel als auch für Slate verantwortlich. Video-Content spielt für seine Arbeit eine immer größere Rolle – auch wenn der Medienverlag an sich ursprünglich ein reines Printmedium war. Whitaker hat kurzerhand seinen Zeitungsredakteuren Kameras in die Hand gedrückt und lässt sie jetzt für Online Videos produzieren.

Im Interview mit Beet-TV sagt Whitaker: „Video ist the next frontier.“ Er ist überzeugt, dass Videos im Web schauen etwas anderes ist als sie im Fernsehen zu sehen. Nur weil etwas im Fernsehen funktioniert heißt das noch lange nicht, dass es auch Online gut läuft. „Content is king”, so Whitaker. Die Inhalte müssen in erster Linie interessant gewählt sein und dann richtig online-gerecht geschnitten werden.

2 Kommentare bei ““Content is King” bei der Washington Post”

  1. Daran sieht man schon wieder, dass uns die Amerikaner wieder weit voraus sind. Ich habe zwar keinen genauen Überblick, was deutsche Zeitungsredaktionen in Sachen Video im Internet machen, aber aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass die meisten Print-Journalisten dem Chef den Vogel zeigen würden, wenn er ihnen eine Kamera mitgibt. Geschweige denn, dass sie in der Lage sind, etwas Sinnvolles zu produzieren …

    Ich bin gespannt, wie schnell sich da etwas ändert, aber ich bin eher skeptisch, dass es in Deutschland bald große Fortschritte in dem Bereich geben wird. Schade eigentlich.

  2. […] Interview via Beet.tv Siehe auch Artikel “Content is king” […]

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