Web 2.0 Grundlagenstudie

In Zusammenarbeit mit der Medienforschung des SWR hat das Marktforschungsinstitut result research sich intensiv mit „Web 2.0“ und seinen Auswirkungen auf die Mediennutzung auseinandergesetzt. Herausgekommen ist eine 49 Seiten starke Studie, die Begriffe erklärt und repräsentative Umfragen zur Mediennutzung veranschaulicht. Das Thema Online-Videonutzung wird darin auch in mehreren Kapiteln näher untersucht.

“GrafikStudieWeb2.0“

Diese Grafik zeigt, dass die Befragten sich über aktuelle Ereignisse zu 43,5 Prozent im Internet informieren. Das Internet als Informations-Medium ist damit auf Platz eins. Darauf folgt mit 28,1 Prozent der Stimmen das Fernsehen.

Dieses Ergebnis fordert die spekulative Frage:
Kombiniert man diese beiden Top-Medien durch Online-News Berichterstattung mit Hilfe von Videocontent wie würde sich das dann auf das Nutzungsverhalten auswirken? Kann man durch Kombination der Vorteile beider Medien die Nutzung noch steigern?

Weitere Ergebnisse, bitte hier

“GrafikStudieWeb2.0“

Die Grafik Anwendungsfelder der Web 2.0 Nutzer zeigt wie sehr sich Videocommunities schon etabliert haben. Der Grund der Nutzung liegt jedoch noch sehr stark im reinen Unterhaltungsgenre.

„Mit einem Anteil von 82% regelmäßigen Besuchern sind Videocommunities die am häufigsten von „regelmäßigen ‚Web 2.0’-Nutzern“ genutzten Websites.
Häufigstes Nutzungsverhalten auf diesen Websites ist das Aufsuchen der Videos einer E-Mail von Bekannten folgend oder über einen externen Link. Typisch bei der Nutzung von Videocommunities ist entweder eine soziale Verbindung zu demjenigen, der den Link verschickt hat, oder aber ein zielgenaues Interesse.“

„61% der Befragten geben an, sie fänden auf Videocommunities Inhalte und Angebote, die sie auch im TV fänden. Die am häufigsten genannten Nutzungsmotive sind: „Nutze ich, wenn ich mich unterhalten lassen möchte“ (82%) und „Nutze ich, wenn ich lachen möchte“ (75%).“

„Inhaltlich und von der Nutzungsmotivation her sind Videocommunities demnach am ehesten analog zu TV-Angeboten anzusiedeln – unterscheiden sich aber deutlich von der Nutzungssituation. Während das Anschauen von Internetvideos verbunden ist mit einer aktiven Rezeption am PC „am Schreibtisch“, ist die TV-Nutzung mit einer passiven Rezeptionshaltung „im Fernsehsessel“ verbunden. Darüber hinaus ist die gemeinschaftliche Mediennutzung nicht mit dem PC, sondern dem TV verknüpft.“

“Häufig thematisierter Aspekt ist die schwankende Qualität der Videos. Insbesondere bei Videos mit informativem Charakter ist den Nutzern an einer klar erkennbaren, glaubwürdigen Quelle gelegen. Einen klaren Vorteil sehen die Nutzer in der „On-Demand“-Nutzung von Videocommunities.”

Quelle: Studie zum Download, result gmbh
Grafiken und Text: Seite 19, 21, 22, 32

Ein Kommentar bei “Web 2.0 Grundlagenstudie”

  1. […] 2.0 Studien gibt es zurzeit mehr als genug. Interessant für Video-Content sind vor allem die Web 2.0 Grundlagen-Studie im Auftrag des SWR. “Mit einem Anteil von 82% regelmäßigen Besuchern sind Videocommunities die am […]

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