Der NDR über Websehen
Der NDR zeigte in seiner Sendung “Zapp” den Beitrag “Neue Konkurrenz - Wie das Web 2.0 den Journalismus verändert” auch Entwicklungen im Websehen auf. Schnell wird darin klar: Die alleinige Informationsherrschaft des Fernsehens ist vorbei. Experimentieren und Interaktivität sind stattdessen Wegweiser des neuen Fernsehens im Web.
Zitat aus dem Video: “Man kann nicht einfach etwas nehmen und woanders abspielen. Genau das hat das Fernsehen seit Jahren getan. Sie nahmen eine Sendung und kürzten sie auf drei Minuten. Aber niemand schaut sowas. Denn es ist schlecht gedreht, falsch geschnitten und sieht grauenhaft aus.” Miles Beckett, Erfinder Lonley Girl 15.




Genau meine Rede! Danke für’s Finden, sind ziemlich gute Zitate dabei!
Ja, ich finde auch, das der Beitrag jetzt zwar nicht die großen neuen Erkenntnisse liefert, aber doch fundiert das ganze Web 2.0 und Videoentwicklungsfeld abklappert.
Mai 25th, 2007 at 08:16
[…] Bei einem Fernsehzuschauer auf der heimischen Couch spricht man von einer “lean-back” Haltung, die auch “leisure viewing” genannt wird (vgl. Meier 2002, Seite 135). Sie definiert sich durch die passive Nutzung des Zuschauers. Er konsumiert passiv das gezeigte Programm ohne darauf aktiv Einfluss zu nehmen. Das Umschalten von verschiedenen Kanälen sei dabei ausgeklammert. Ein User hingegen sitzt meist direkt vor seinem Computerbildschirm und hat aktiv die Maus in der Hand. Hier dominiert das “active viewing” das auch als “lean forward” - Haltung bezeichnet wird. Der User will nicht nur an seinem Bildschirm passiv konsumieren, er will aktiv gestalten und daher sollte man ihm auch diese Möglichkeiten bei Online-Videos einräumen. “Man kann nicht einfach etwas nehmen und woanders abspielen. Genau das hat das Fernsehen seit Jahren getan. Sie nahmen eine Sendung und kürzten sie auf drei Minuten. Aber niemand schaut sowas. Denn es ist schlecht gedreht, falsch geschnitten und sieht grauenhaft aus.” Miles Beckett, Erfinder Lonely Girl 15, Auszug aus NDR Bericht […]